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Neuer Wohnbereich im Haus Weitsicht

Seit einiger Zeit entsteht im Haus Weitsicht in Boostedt – das ist das ehemalige Bergheim – ein neuer Wohnbereich für jüngere Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Darüber sprechen wir mit Katja, die seit 2022 für die soziale Betreuung der Bewohnenden im Haus Weitsicht tätig ist. Sie ist gelernte Erzieherin und Traumapädagogin und leitet das gesamte Betreuungsteam im Haus Weitsicht.

In einem Interview gibt Katja eine Einblick in Ihren Alltag.

Frage: Katja, sie arbeiten seit vielen Jahren u.a. in stationären Pflege- und Alteneinrichtungen. Was war das Besondere am Haus Weitsicht als „Neuankömmling", was ist ihnen aufgefallen?

Katja: Ja, ich habe in vielen Bereichen gearbeitet, aber in einer derartigen Umgebung noch nicht. Das Haus Weitsicht ist kein typisches Pflegeheim. Hier leben Menschen mit psychischen Einschränkungen, darunter viele selbständige Menschen, die eher auf Betreuung und Begleitung und teilweise anleitende bis vollständige Pflege angewiesen sind. Auffallend war, das gute Miteinander, sowohl zwischen den Bewohnenden als auch den Mitarbeitenden. Man kann hier gut ankommen.

 

Frage: Wie bereits erwähnt befindet sich ein neuer Wohnbereich für jüngere Menschen mit psychischen Einschränkungen im Aufbau. Was sind die Eckpunkte bzw. ist die Zielgruppe der (zukünftigen) Bewohnenden?

Katja: Zu Zeit leben sieben Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Bereich, es ist jedoch Raum für insgesamt 20 Menschen. Die sind also jünger, so zwischen 30 Jahren und Ende 50. Sie haben teilweise Pflegebedarf, benötigen Unterstützung, gleichwohl haben sie keinen Eingliederungshilfebedarf. Sie sind daher kein Fall für ein typisches Pflegeheim mit einer hohen Anzahl Hochaltriger. Alternativ bliebe dann nur die Straße …. !

 

Frage: Was sind hier ihre Hauptaufgaben?

Katja: Wir geben den Menschen eine (feste) Tagesstruktur und bieten sinnvolle Beschäftigungen an, z.B. das eigene Zimmer gestalten - also viele Einzelaktivtäten- aber auch die gemeinsame Vorbereitung der Jahresfeste. Wir arbeiten situationsorientiert und ganz wichtig sind die individuellen Gespräche sowie die Krisenintervention. Wir fördern die Selbstständigkeit der Bewohnenden und haben dann mehr Zeit für die soziale Betreuung.

 

Frage: Das hört sich ja alles sehr positiv an und ich nehme ein hohes Maß an Zufriedenheit mit ihrer Aufgabe wahr. Was ist ihre Empfehlung an Menschen die hier im Haus Weitsicht arbeiten möchten?

Katja Man muss sich für die Arbeit mit Menschen mit psychischen Einschränkungen entscheiden können. Wer das kann und möchte, melde sich gerne, denn wir suchen noch weitere Fachkräfte Pädagogik und Pflege.

 

Wenn du mehr wissen willst, hüpf doch einmal auf unsere Standorte. Dort erfährst du mehr über das Haus Weitsicht und kannst unsere aktuell offenen Stellen einsehen.

 

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